E-Sport - Ist das überhaupt Sport?

March 06, 2019

Für viele Menschen ist E-Sport nur Quatsch und nichts Ernstzunehmendes. Dabei wird das Thema immer größer und beliebter, vor allen Dingen unter Jugendlichen.

Aber was ist eigentlich E-Sport?   

E-Sport ist der Wettkampf in Computerspielen. Beispiele dafür sind Strategiespiele wie Starcraft 1 und 2, das Moba League of Legends und der Ego Shooter CS:GO. Die Spiele sind allesamt sehr unterschiedlich und haben andere Fan Basen. In den Spielen kämpfen entweder einzelne Personen oder auch mehrköpfige Teams um den Sieg.

Die Mitgliedschaft des ESBD hat auf der Mitgliederversammlung von 26.10.2018 in Hamburg folgende Definition verabschiedet:

„E-Sport ist der unmittelbare Wettkampf zwischen menschlichen Spieler/innen unter Nutzung von geeigneten Video- und Computerspielen an verschiedenen Geräten und auf digitalen Plattformen unter festgelegten Regeln. Der Vergleich der sportlichen Leistung im E-Sport bestimmt sich aus dem Zusammenwirken einer zielgerichteten Bedienung der Eingabegeräte in direkter Reaktion auf den dargestellten Spielablauf bei gleichzeitiger taktischer Beherrschung des übergreifenden Spielgeschehens. Bezugsobjekt der sportlichen Tätigkeit sind Videospiele, die in ihrem Aufbau und ihrer Wirkungsweise den Anforderungen an die sportliche Leistungsermittlung genügen, den Spielerfolg nicht überwiegend dem Zufall überlassen und einen reproduzierbaren Spielrahmen zum Vergleich der Leistung zwischen den Spieler/innen bieten.“

Es gibt auch schon eigene Ligen für einige Spiele. Verschiedene Turniere und Events wie Weltmeisterschaften gibt es in vielen Spielen auch schon seit einigen Jahren und sie werden immer erfolgreicher. Ligaspiele füllen ganze Hallen und Weltmeisterschafften auch mal ganze Stadien. Auch bekommt der E-Sport immer größere Sponsoren wie zum Beispiel die Auto Marke Kia, welche die League of Legends Liga in Europa sponsert oder auch zum Beispiel immer mehr auch deutsche Fußballvereine wie der S04, der in verschiedenen E-Sport Ligen eigene Teams hat. Dabei ist E-Sport immer noch in vielen Ländern sehr verpönt. Wohingegen in Korea E-Sport schon so gut wie normal ist, ist E-Sport in Deutschland noch nicht angekommen. Für viele (vor allen dingen ältere Menschen) ist der Begriff E-Sport schon ein Problem für sich selbst. Sie sind der Meinung das „Sport“ mit Bewegung zu tun haben muss. Und das obwohl der Begriff E-Sport sich klar mit dem E als elektronischen Sport definiert und nicht als „normaler“.

Hessens Innenminister Peter Beuth lehnte den Begriff E-Sport mit klaren Worten ab. Er sagte: »E-Sport hat mit Sport nichts zu tun. Wir müssen diesen Begriff ausradieren«. Ob E-Sport wirklich ein Sport ist, ist sehr umstritten.

Das größte Argument der Befürworter ist, dass Schach auch als offizieller Sport anerkannt wurde und das man beim Spielen von Computerspielen auch noch Reaktionszeit braucht. Das größte Problem der E-Sport Gegner ist, dass für sie vor dem Computer sitzen kein Sport ist und auch nicht irgendwas mit Sport zu tun haben darf. Meiner Meinung nach ist Schach kein Sport im direkten Sinne. Also würde ich E-Sport auch nicht als Sport bezeichnen sondern einfach als E-Sport. Die Idee        E- Sport bei den Olympischen Spielen aufzunehmen finde ich nicht so gut, da es viel zu viele verschiedene Spiele gibt. Ich bin der Meinung das E-Sport vor allen Dingen in Deutschland einfach nicht als Sport angenommen werden muss, sondern einfach als etwas Neues aufgefasst werden muss. E-Sport sollte meiner Meinung nach einfach mehr akzeptiert werden und eigenständig als E-Sport also als Wettkampf vor zum Beispiel dem PC gehandhabt werden.  Ich glaube, dass E-Sport in den nächsten Jahren immer mehr wachsen wird und immer mehr ähnliche Formen wie der normale Sport annehmen wird.

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07.03.2019

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