Vertretungsplan auf der Schülerwebseite

November 28, 2018

Wie wäre es, wenn der Vertretungsplan auf unserer Schülerwebseite wäre?

Jeder in der Schule kennt den Vertretungsplan. Darauf stehen die Namen der LehrerInnen, die krank sind und daher von anderen vertreten werden oder von den LehrerInnen, die  Ausflüge machen. Manchmal entfallen auch einzelne Stunden.

 

Morgens hängt er schon an der Wand: Der Vertretungsplan. Er hat auch verschiedene Farben. Normalerweise ist er Grün. Manchmal ist er auch blau oder gelb. Manchmal ist er sehr lang, weil viele LehrerInnen fehlen, weshalb dann zwei Pläne am schwarzen Brett hängen.

Viele Schüler scharen sich um ihn, um zu schauen, ob sie Vertretung haben oder ob Stunden ausfallen. Wenn sie es gesehen haben, sagen sie ihren Freunden Bescheid, was auf dem Plan steht. Wenn Stunden ausfallen (was selten geschieht), freuen sie sich. Wenn es Vertretung gibt, freuen sie sich nicht, weil der Großteil auf Stundenausfall hofft, weil sie z.B. die Hausaufgaben nicht haben. Dann gibt es  immer Gemurmel, weil sie sich untereinander austauschen. Danach wird es lauter, weil die Schüler zu anderen Schülern, die sich woanders befinden, dann laut die gute oder schlechte Neuigkeit rufen, z.B. „Juhu! Die 6. Stunde fällt aus!“ oder auch „Oh nein, wir haben Vertretung!“. Der Vertretungsplan wird in jedem Jahrgang ausgehängt, damit alle Schüler Bescheid wissen. Zwischen dem Datum und den Lehrern, die krank sind und denen, die betroffen sind, stehen wichtige Dinge, z.B. welche Räume von wem in welcher Stunde belegt sind, damit auch die Lehrer Bescheid wissen. Es gibt auch Infos über die AGs, die ausfallen und wer in den Pausen von wem vertreten wird.

 Wir haben die stellvertretende Schulleiterin gefragt, wie der Vertretungsplan eigentlich entsteht. Sie hat gesagt, dass die Lehrer, die krank sind, bei ihr anrufen. Dann schaut sie in deren Stundenplan und trägt die Vertretung zusammen mit einer anderen Lehrerin am Computer ein. Dann wird der Vertretungsplan ausgedruckt, um ihn dann in den Jahrgängen zu verteilen. Den Plan zu erstellen, dauert manchmal eine halbe Stunde, aber nicht länger als eine Stunde.

Wir fänden es gut, wenn der Vertretungsplan auf der Schülerwebseite wäre, weil man auch zuhause nachschauen kann. Z.B. wenn ein Lehrer oder eine Lehrerin sich kurz vor Schulbeginn krank meldet und es stand aber nicht auf dem Plan von dem Tag davor, weiß man früher Bescheid und könnte dann ausschlafen. Wenn man z.B. in die Schule geht und dann sieht: „Oh, die ersten beiden Stunden fallen aus!“, dass man dann schon im Voraus zuhause bleibt und  nicht wieder zurückfahren muss.

Dann haben wir ein paar Leute gefragt, was sie von dem Plan auf der Webseite halten. Die stellvertretende Schulleiterin hat gesagt, dass sie es „ganz toll“ findet, weil die SchülerInnen sich darauf einstellen können. Sie war nicht die einzige, die es gut fand. Auch vier andere Leute fanden es gut. Zwei Schülergruppen und eine Schülerin haben gesagt, dass sie es gut fänden, weil man ihn online abrufen kann und dann schon vorher weiß, was ausfällt oder wer krank ist und man dann zuhause bleiben kann.

„Ich finde es gut, weil es modern ist.“ - Antwort einer Lehrerin.

 Eine Sekretärin fände es nicht so gut, weil in der Schule ja Handyverbot ist und sie es besser findet, dass der Plan an der Wand hängt. Obwohl man zuhause und nicht in der Schule auf das Telefon schaut. Trotzdem fanden wir es überraschend, dass eine Person dagegen war.   

29.11.2018 SIJ   D.H

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